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Prem Rawat stellt Friedens-Bildungs-Programm in Londoner Stadtteilzentrum vor

Am 9. Juni traf sich Prem Rawat mit betroffenen Familien, Aktivisten, Künstlern und gefährdeten Jugendlichen in London als Reaktion auf die jüngsten Messerattacken und andere Gewalttaten und präsentierte das von ihm entwickelte Friedens-Bildungs-Programm als Lösungsansatz.

Das Friedens-Bildungs-Programm ist eine innovative videobasierte Workshop-Reihe, die den Teilnehmenden hilft, die ihnen innewohnende Fähigkeit zu entdecken, mit Selbstwahrnehmung, Würde und Zufriedenheit zu leben. Von Gangmitgliedern und Gefängnisinsassen bis hin zu Studierenden und Community-Aktivisten hat sich das Programm als hilfreich bei der Bewältigung von Traumata und Wegweiser zu Hoffnung und innerer Stärke bewährt.

Mehr als 445.000 Personen aus 80 Ländern haben bisher an dem Programm teilgenommen, das von Prem Rawats gemeinnütziger Stiftung The Prem Rawat Foundation (TPRF) kostenfrei angeboten wird.

Am 9. Juni sprach Prem Rawat bei Dwaynamics, einem Stadtteilzentrum im Londoner Stadtbezirk Lambeth, über Möglichkeiten, den Kreislauf der Gewalt zu durchbrechen. Dwaynamics vermittelt gefährdeten Jugendlichen Boxunterricht und Lebenskompetenzen, um ihnen einen Weg aus der Kriminalität zu einer besseren Zukunft zu weisen.

„Es ist deine Welt. Und du musst entscheiden, was du in deiner Welt willst. Denn wenn du in dein Herz schaust, weißt du, was dein Herz will. Dein Herz will Frieden, dein Herz will Freude, dein Herz will Erfüllung. Du willst dich wie ein Mensch fühlen, nicht wie ein Opfer“, sagte Prem Rawat. „Das heißt, wenn du am Boden bist, wenn du dich geschlagen fühlst – da ist eine Kraft in dir, die stärker ist als alles, was du dir bisher vielleicht vorgestellt hast.“

People gathered at Dwaynamics to listen to Prem Rawat

Gastgeberin der Veranstaltung mit Prem Rawat war Pastorin Lorraine Jones Burrell, Geschäftsführerin und Gründerin von Dwaynamics, die ihren Sohn auf tragische Weise bei einer Messerattacke in Brixton verlor. Nach diesem tragischen Ereignis wurde sie mehrfach für ihre gemeinnützige Arbeit ausgezeichnet, in der sie sich dafür einsetzt, dass andere Familien und Gemeinschaften nicht den gleichen Verlust erleiden müssen wie sie. Auf der Veranstaltung stellte sie die Kampagne „Make it Stop“ vor, die sie vor Kurzem mitbegründet hat, um die Straßengewalt in London durch ganzheitliche Stadtteilarbeit einzudämmen.

„Wir müssen mit einer Stimme, einer Energie, einer Stärke zusammenkommen. Das habe ich mir zur Aufgabe gemacht! Ich weiß, dass es möglich ist, denn Frieden ist möglich“, sagte Lorraine Jones Burrell. „Als Eltern dürfen wir diesem sinnlosen Töten gegenüber niemals abgestumpft sein, niemals! Und die Gesellschaft darf diesem sinnlosen Töten gegenüber nicht abstumpfen. Wir werden dafür sorgen, dass es aufhört. Wenn wir alle zusammenkommen, sind unsere Stimmen lauter! Unsere Energie ist stärker! Der Frieden ist lauter! Und er wird sich durchsetzen und unsere Straßen friedlicher machen.“

YouTube player

In einem Interview am 10. Juni über den Umgang mit der Messergewalt in London berichtet Pastorin Lorraine Jones Burrell über die Veranstaltung, die sie zusammen mit Prem Rawat am Vortag im Dwaynamics-Gemeindezentrum organisiert hat.

Prem Rawats Zusammenarbeit mit Lorraine Jones Burrell geht bis ins Jahr 2018 zurück, als sie im Lambeth Community College bei einem Forum zum Thema Bandengewalt gemeinsam auf der Bühne standen. Ein Video dieser Veranstaltung können Sie hier sehen.

Ebenfalls 2018 entstand in Zusammenarbeit von Prem Rawat und dem gefeierten britischen Straßenkünstler Ben Eine ein Wandbild an einem viel besuchten Abschnitt der Ebor Street in London, um ein kraftvolles Zeichen für die Initiative „Frieden ist möglich“ zu setzen.

Noch in diesem Monat werden Workshops des Friedens-Bildungs-Programms bei Dwaynamics beginnen.

Die Eröffnungsveranstaltung am 9. Juni und die bevorstehenden Workshops werden auch von Celebrate Life CIC unterstützt, einer britischen Organisation, die Menschen durch Filme, Workshops und Musik-Events zusammenbringt, um sich zu engagieren, Kontakte zu knüpfen und bessere Entscheidungen im Leben zu treffen.

Was Teilnehmende zu der Veranstaltung am 9. Juni sagen

Atta Badu Jr., Friedensbotschafter der Vereinten Nationen

„Dies war eine sehr, sehr gute Veranstaltung. Was Prem Rawat sagte: ‚Reparier es, bevor es kaputt ist‘, hat mich wirklich getroffen. Er hat über unsere Herzen gesprochen. Wir müssen friedlich sein. Frieden bedeutet mir alles.“

Amma, leidtragende Mutter

„Pastorin Lorraine ist ein Licht für meine Familie. Ich weiß nicht, wo ich heute ohne sie wäre. Niemand rechnet in seinem Leben damit, dass etwas so Schlimmes passiert, und wenn es einen dann trifft, weiß man nicht, wohin man sich wenden oder mit wem man sprechen soll. Sie hat mich heute eingeladen, den Mann zu sehen, der hier gesprochen hat. Und ich bin so froh darüber. Er hat etwas gesagt: ‚Frieden ist in dir.‘ Das habe ich vorher noch nie gehört. Der Frieden, den ich suche, der Trost, die Heilung, muss von mir ausgehen. Das macht mich sehr glücklich, vielen Dank.“

Ania Pawlik, Trickfilmzeichnerin, Künstlerin

„Diese Veranstaltung war ermächtigend, auf einfache und schöne Weise. Ich bin sehr glücklich und fühle mich geehrt, dass ich zu den vielen Menschen gehöre, die Prem gesehen haben. Ich werde meinen Freunden davon erzählen. Samen säen.“

Titii Orinoko, Musiker

„Die Veranstaltung war schön. Sehr bewegend, sehr herzlich. Was ich mitgenommen habe, ist, sich rechtzeitig um Dinge zu kümmern, nicht erst hinterher. Das war echt tief. Lasst uns das weitertragen und mit denen sprechen, die bereit sind zuzuhören.“

Mudibu, Künstler aus Burundi

„Endlich im selben Raum wie Prem zu sein ist etwas ganz Besonderes. Was ich heute erlebt habe, war Nahrung für meine Seele. Mrs. Lorraine ist ein echtes Kraftpaket. Sie war schon vorher stark, aber wenn dann jemand als Kerze kommt und sie entzündet – ich dachte, mein Licht würde brennen, aber meine Flamme ist heute größer geworden. Ich möchte Prems Friedensinitiative in mein Land bringen [Burundi]. Die Leute bei uns sind so kaputt, wir müssen etwas tun.“

Monique, Mutter

„Für mich war es wichtig, hinzukommen, mir das anzuhören und Lorraine zu unterstützen. Die Botschaft, die ich mitgenommen habe, war das, was Mr. Prem gesagt hat, denn es hat mir Frieden gebracht. Er sagte, um Frieden zu finden, muss man bei sich selbst schauen, und das ist sehr wichtig. Ich möchte nicht zu sehr ins Detail gehen, aber ich habe eine Menge Probleme, und wir müssen dafür sorgen, dass diese Messerstechereien aufhören.“

Kheron Gilpin, Projekt Runder Tisch Ubuntu

„Die heutige Veranstaltung war eine eindringliche Erinnerung daran, dass Frieden möglich ist. Die Idee der Friedenserziehung liegt mir sehr am Herzen. Eine der wichtigsten Erkenntnisse des heutigen Tages ist, dass Frieden in uns ist, dass wir alles, was wir brauchen, in uns haben und nur darauf zugreifen müssen. Das wurde heute auf der Veranstaltung klar und deutlich gesagt. Wir alle sind Kerzen, und indem wir uns mit anderen austauschen, können wir diese Flamme wieder zum Brennen bringen. Wie gut, daran erinnert zu werden! Jemanden zu sehen, der das lebt, ist eine so schöne Ermutigung. Und ich glaube, das hat jeden inspiriert. Der Welleneffekt ist wirklich bewundernswert: Man kann andere friedlich und mit Würde beeinflussen, und sie können diese Welle weitertragen, mehr als wir uns vorstellen können.“

Mary Chinyere, Leiterin des Gemeindezentrums in Angell Town

„Die heutige Veranstaltung war eine große Ermutigung, weiterhin so viel zu helfen, wie ich kann. Heute gab es ein Beispiel dafür, als ich ankam. Zwei Jungen stritten sich, und ihre Freunde schauten zu, anstatt zu helfen. Als Mutter musste ich eingreifen, ich habe sie getrennt, und sie waren froh darüber. Wir haben das Friedens-Bildungs-Programm in meinem Zentrum in Angell Town durchgeführt, und die Botschaft war wirklich sehr gut für uns alle. Und wir leben immer noch damit, wir erinnern uns daran und sie hilft uns, Frieden zu schließen, erst mit uns selbst, und ihn dann auch an andere weiterzugeben.”

Charlie Gracie, Teilnehmer des Friedens-Bildungs-Programms

„Es ist nicht so sehr das, was gesagt wird, es ist die Stimmung im Raum, das Gefühl – Hoffnung! Ja, nach dem heutigen Tag hat jeder Hoffnung, ein Gefühl, dass man weitergekommen ist. Es ist nicht so, dass wir etwas Interessantes gehört und es zehn Minuten später wieder vergessen haben. Alle hatten das gleiche Gefühl, dass etwas Gutes dabei herauskommen könnte.“

 

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