Überall auf den Philippinen beginnen Gefängnispersonal und Inhaftierte mit der Teilnahme am Friedens-Bildungs-Programm der Prem Rawat Foundation.
Dank der historischen Unterzeichnung einer Absichtserklärung zwischen der Prem Rawat Foundation (TPRF) und dem Bureau of Jail Management and Penology (BJMP) der philippinischen Regierung wird das Friedens-Bildungs-Programm nun in Justizvollzugsanstalten im ganzen Land eingeführt.
Nachdem ihnen das Programm erstmals auf einer Konferenz der International Corrections and Prison Association vorgestellt wurde, griffen BJMP-Mitarbeiter die Zielsetzung des Programms auf, das den Teilnehmenden helfen soll, ihre inneren Stärken und persönlichen Frieden zu entdecken. Sie empfingen Programmdirektorin Willow Baker und die Leiterin Programmentwicklung & Schulungen Catherine Gavigan im vergangenen Jahr auf den Philippinen, um den Startschuss für die Partnerschaft zu geben. TPRF begleitet die Einführung des Programms durch das BJMP mit technischer Unterstützung, Bereitstellung von Kursmaterial, Kursleiterschulungen und Beratung.
Die Umsetzung geht mit großen Schritten voran, unter anderem nahmen mehr als 115 BJMP-Mitarbeiter teil. 22 von ihnen wurden als Kursleiter zertifiziert, die nun Kurse in Gefängnissen im ganzen Land sowohl mit ihren Kolleginnen und Kollegen als auch mit Insassen durchführen können.

„Die Partnerschaft zwischen TPRF und BJMP ist von großer Bedeutung“, sagt Willow Baker, Direktorin des Friedens-Bildungs-Programms. „Unser Besuch in der Zentrale in Quezon City war ebenso erfreulich wie aufschlussreich. Wie sich der Gefängnisdirektor Ruel S. Rivera, Marie Louise Engracial, stellvertretende Leiterin für Prävention und Bekämpfung von Extremismus und Terrorismus, der Gefängnisbeamte Aris Williamere Villaester sowie viele weitere engagierte Mitarbeitende des BJMP für die Kraft des persönlichen Friedens als Schwerpunkt in der Rehabilitation einsetzen, ist beeindruckend und inspirierend. Wir sind dankbar für die Möglichkeit, mit so engagierten Fachleuten zusammenzuarbeiten und von ihnen zu lernen, und freuen uns auf die Fortsetzung unserer gemeinsamen Bemühungen.“
Catherine Gavigan, Leiterin Programmentwicklung & Schulungen, fügt hinzu: „Der innovative Ansatz von BJMP, mithilfe der Ressourcen des Friedens-Bildungs-Programms eine Friedenskultur in der gesamten Organisation aufzubauen, zeigt, wie kreativ, einfallsreich und originell das Team vorgeht, um die die weltweit herrschenden Probleme in Strafvollzugseinrichtungen in Angriff zu nehmen.“
Zur Feier der Partnerschaft mit TPRF im Rahmen des Friedens-Bildungs-Programms produzierte das BJMP dieses Video:

Die Aufnahme des Friedens-Bildungs-Programms ist nur eine von mehreren Maßnahmen, mit denen das BJMP das Strafrechtssystem verbessern will. Dabei geht es vor allem um das Wohlergehen des Personals, die Entlastung, die Modernisierung und die Verbesserung der Rehabilitation der inhaftierten Personen, die das Amt als „Personen im Freiheitsentzug“ bezeichnet.
Ein weltweites Programm
Bis heute nahmen über 500.000 Menschen in 80 Ländern und 43 Sprachen an dem Friedens-Bildungs-Programm teil. Darunter sind über 180.000 Teilnehmer in über 1.000 Strafvollzugsanstalten. Die Ergebnisse sind weitreichend und transformativ: Die Teilnehmer berichten über eine Vielzahl von Vorteilen, wie z. B. die Verringerung von Wut und Angst, verbesserte Selbstwahrnehmung und gesteigerte Wertschätzung für das Leben. Studien und Empfehlungen untermauern die Wirkung des Programms.
Die Workshops des Programms überschreiten kulturelle und sozioökonomische Grenzen, indem sie den Teilnehmern die Möglichkeit geben, sich auf ihre Menschlichkeit und innere Ressourcen wie Wahlmöglichkeit, Hoffnung und Würde zu konzentrieren und darüber zu reflektieren. Anstatt persönlichen Frieden zu beschreiben oder zu definieren, befähigen Prem Rawats Videopräsentationen den Einzelnen, zu einem eigenen Verständnis zu gelangen.
Hier erfahren Sie mehr über das Friedens-Bildungs-Programm.






