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Persönliche Gedanken zum Motto des Welttags für psychische Gesundheit 2020

Dr. Mitesh Desai (im Bild oben) unterstützt in Zusammenarbeit mit der Prem Rawat Foundation (TPRF) das Friedens-Bildungs-Programm, das Menschen hilft, innere Hoffnung zu entdecken. In diesem Artikel teilt Dr. Desai seine Sicht auf den Welttag der psychischen Gesundheit und Prem Rawats Aussagen zu persönlichem Wohlbefinden. Dieser Beitrag wurde erstmals auf seiner LinkedIn-Seite veröffentlicht und wird hier mit seiner Zustimmung wiedergegeben.

Wie können wir mehr in unsere eigenen inneren Ressourcen investieren und besseren Zugang zu ihnen finden?

Das Motto des von der Weltgesundheitsorganisation ausgerufenen Welttags der psychischen Gesundheit wurde in Zusammenarbeit mit der World Federation for Mental Health festgelegt und lautet in diesem Jahr: „Psychische Gesundheit für alle: Höhere Investitionen – besserer Zugang“.

Weltweit gibt es keinen ausreichenden zeitnahen Zugang zu qualitativ hochwertigen psychosozialen Diensten. Selbst in Ländern mit beispielhaftem Gesundheitssystem wie dem Vereinigten Königreich ist das diesjährige Motto des Welttags für psychische Gesundheit also durchaus angebracht.

Überdies bekomme ich als Arzt in der Intensivmedizin die beispiellosen Auswirkungen von Covid-19 zu sehen. Sei es das Krankenhauspersonal, das schweißgebadet und mit PSA-Masken, die das Atmen erschweren, lange Schichten in einer Umgebung arbeitet, die sich nicht mehr vertraut anfühlt; seien es Freunde und Verwandte, denen ein Besuch am Krankenbett und allzu oft der letzte Abschied verwehrt wird; seien es Patienten, die mit den Langzeitfolgen einer Covid-Erkrankung fertig werden müssen; sei es jemand von uns, dessen Leben sich im Zuge der Maßnahmen zur Eindämmung und Minimierung der Ausbreitung der Krankheit von Grund auf verändert hat, mit erheblichen Auswirkungen auf unsere Lebensgrundlagen und unser Wohlbefinden: Ausgerechnet in einer Zeit erhöhten Bedarfs wurden viele unserer psychosozialen Dienste geschlossen, wodurch die bestehenden Ungleichheiten sich noch mehr verstärkten – eine Situation, die das Gefüge unserer Gesellschaft zu zerstören droht.

Beginnt Wohlbefinden bei mir selbst?

Während das Motto des diesjährigen Welttags der psychischen Gesundheit höhere Investitionen und einen besseren Zugang auf der Ebene von Regierungen, Organisationen, Gesellschaften und Gemeinschaften thematisiert, frage ich mich, ob wir auch auf persönlicher Ebene mehr für uns selbst tun können.

Dr Mitesh Desai (pictured on the far right) offers his perspective on Mental Health Day 2020Mit gesunder Ernährung, regelmäßiger Bewegung und ausreichend Schlaf tun viele von uns etwas für ihren Körper. Aber wie oft denken wir an unser psychisches Wohlbefinden? Vernachlässigen oder ignorieren wir es vielleicht sogar, weil wir dies als Schwäche empfinden? Leider wirken sich diese inneren Konflikte und das verinnerlichte Stigma in Zusammenhang mit unserem psychischen Wohlbefinden, ob bewusst oder unbewusst, häufig auf unser Umfeld aus, in der Familie, am Arbeitsplatz, in der Gemeinschaft und in der Gesellschaft, mit Folgen, die allzu oft erst spät erkannt werden.

Nachdem ich meine Tätigkeit im Krankenhaus wieder aufgenommen habe und an vorderster Front die enormen Anstrengungen der engagierten Mitarbeiter unseres Gesundheitssystem im Kampf gegen die Covid-19-Pandemie unterstütze, habe ich Inspiration für mein eigenes Wohlbefinden bei einem zutiefst einfühlsamen und unglaublich authentischen Menschen, Prem Rawat, gefunden.

Wohlbefinden beginnt bei uns. Wohlbefinden beginnt beim inneren Selbst. Oft geht unser Blick nach außen. Aber wenn wir beginnen, nach innen zu schauen, wird uns klar: Wir haben alles, was wir brauchen. Mit dieser Erkenntnis beginnt Wohlbefinden.

Unsere Grundlage, unsere Basis, besteht aus erstaunlichen Dingen. Sie besteht aus Liebe, sie besteht aus Verständnis, sie besteht aus Mitgefühl. Und wenn wir aus diesen Ressourcen schöpfen, schaffen wir uns unseren Himmel. Das bedeutet es, Mensch zu sein.

– Prem Rawat

„Life’s Essentials“ mit Prem Rawat bringt echte Hoffnung

Ohne Manuskript und vorherige Probe unterhält sich Prem Rawat in diesem Podcast offen und humorvoll mit Fernseh- und Radiomoderatoren, Studierenden, Gemeindevertretern und anderen über bewusstes Leben.

On World Mental Health Day, Prem Rawat's podcast is helping people discover inner wellbeing.

Ob es um die Überwindung von Stress und Verwirrung, die Bewältigung von Trauer, die Auswirkungen von Gewalt, das Akzeptieren von Unterschieden oder die Bedeutung von Mitgefühl geht – die Gespräche sind zutiefst einfühlsam und verständnisvoll.

Er hat Lösungen für alltägliche Situationen parat, wie das Gegenmittel gegen „Pech“ oder Gier; wahre Freundschaft, Beziehungen und Liebe; die Weisheit von Kindern. Diese Gespräche helfen, eine Verbindung mit unserer inneren Hoffnung herzustellen.

Prem Rawats Ansatz ist, dass wir dafür geboren sind, mit unserem Herzen in Kontakt zu kommen und es zu spüren. Es geht darum, aus unserer inneren Klarheit zu schöpfen. Er bezeichnet das als „GPS des Lebens“ und spricht von den Lebensträumen, die es zu verstehen gilt, und auch den richtigen Traum zu haben. Wenn es eine Weisheit gibt, die in der heutigen Welt Hoffnung verbreitet, dann diese!

Während also am Welttag der psychischen Gesundheit 2020 Regierungen, Organisationen, Gesellschaften und Gemeinschaften auf anderen Ebenen höhere Investitionen und einen besseren Zugang in den Blick nehmen, könnten wir alle es vielleicht ganz oben auf unsere To-do-Liste setzen, mehr in unsere eigenen inneren Ressourcen zu investieren und einen besseren Zugang zu ihnen zu bekommen, um so unser persönliches Wohlbefinden zu steigern. Schalten Sie doch einfach mal ein bei Life’s Essentials mit Prem Rawat auf Apple Podcast oder Spotify.

 

Dr. Desai ist ärztlicher Berater und geschäftsführender Direktor der Firma MD3 Consulting Limited, die Beratung in den Bereichen Medizin, Marktzugang und Kommunikation bietet und Gesundheitsorganisationen bei der Einführung und Promotion transformativer Gesundheitsprodukte und -dienstleistungen unterstützt.

Nach dem Ausbruch der Covid-19-Pandemie kehrte Dr. Desai im März 2020 in die klinische Praxis zurück, um die engagierten Mitarbeiter des NHS, des britischen Gesundheitssystems, zu unterstützen. Neben der Leitung seines Beratungsunternehmens ist Dr. Desai derzeit als Oberarzt in der Intensivmedizin beim Buckinghamshire Healthcare NHS Trust tätig, wo er die Weiterentwicklung und Evaluierung von Nachsorgediensten nach intensivmedizinischer Behandlung unterstützt, u. a. für Patienten nach einer Covid-19-Erkrankung.

 

 

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