Die Prem Rawat Foundation und die südafrikanische Justizbehörde arbeiten zusammen an einem Projekt zur Resozialisierung von Strafgefangenen.

Prem Rawat (left) and Rev. Dr. Menzi Mkhathini signed an agreement to expand the Peace Education Program in South Africa corrections

Prem Rawat (links) und Reverend Dr. Menzi Mkhatini unterzeichnen eine Vereinbarung zur Ausweitung des Friedens-Bildungs-Programms.

Die Prem Rawat Foundation (TPRF) will in Zusammenarbeit mit der südafrikanischen Strafvollzugsbehörde das Friedens-Bildungs-Programm in weiteren Strafvollzugsanstalten landesweit einsetzen.

Eine neues Memorandum of Understanding (MOU) formalisiert die Zusammenarbeit; sie stützt sich auf jahrelange positive Ergebnisse, die mithilfe des Programms bei der Rehabilitation und erfolgreichen Wiedereingliederung von Strafgefangenen in die Gesellschaft erzielt wurden. Mehr als 1.000 Häftlinge haben bereits an dem Programm im Gefängnis Zonderwater im südafrikanischen Cullinan teilgenommen, mit positiven Resultaten wie verbessertem Verhalten, wie von der Gefängnisleitung hervorgehoben wurde. „Wenn jemand Frieden in sich selbst hat, wenn jemand Hoffnung hat, dann können wir mit dem Wiedergutmachungsprozess, mit der Restorative Justice beginnen. Das Friedens-Bildungs-Programm funktioniert in Südafrika“, sagte Deon Du Preez, stellvertretender Gefängnisleiter in Zonderwater.

 

 

Die Kurse des Friedens-Bildungs-Programms ermöglichen es den Teilnehmern, sich auf ihr Menschsein auszurichten und über innere Ressourcen wie Hoffnung, Würde und Wahlfreiheit zu reflektieren. Die Kursinhalte beruhen auf Videos mit Auszügen von Prem Rawats Vorträgen. Am 15. April war der TPRF-Gründer in Kapstadt und nahm persönlich an der Unterzeichnung der Vereinbarung teil.

Prem Rawat speaks at the April 15 meeting in Cape Town.

Prem Rawat spricht bei dem Treffen am 15. April in Kapstadt.

„Das Friedens-Bildungs-Programm wirkt wie ein Spiegel – es hilft Menschen, zu sich selbst zurückzufinden“, sagte Prem Rawat in seiner Ansprache vor der Gruppe von Regierungsvertretern und Unterstützern.

Reverend Dr. Menzi Mkhatini bedankte sich im Namen des Repräsentanten der südafrikanischen Strafvollzugsbehörde für die wachsende Partnerschaft mit TPRF.

„Wenn es uns gelingen soll, Straftäter zu rehabilitieren und wieder in die Gesellschaft einzugliedern, müssen wir wirklich das innere Selbst eines Menschen erreichen – und genau dabei hilft dieses Programm“, sagte er. „Ich möchte der Prem Rawat Foundation sagen, machen Sie weiter mit der großartigen Arbeit, die Sie begonnen haben, mit der Sie uns bei der Korrektur von straffälligem Verhalten unterstützen und sicherstellen, dass Menschen in Not die Hilfe bekommen, die sie brauchen, in dieser beispiellosen Zeit von COVID-19 und darüber hinaus.“

Rev. Dr. Menzi Mkhathini speaks at the April 15 meeting in Cape Town.

Reverend Dr. Menzi Mkhatini spricht bei dem Treffen am 15. April in Kapstadt.

Die verstärkte Partnerschaft in Südafrika spiegelt die wachsende Unterstützung in anderen Ländern der Welt wider. So unterzeichnete das italienische Justizministerium Anfang des Jahres eine Vereinbarung, das Programm landesweit in Justizvollzugsanstalten einzusetzen, um Insassen bei der Wiedereingliederung in die Gesellschaft zu unterstützen.

Das Programm wird bereits in über 685 Justizvollzugsanstalten weltweit eingesetzt. Eine umfassende aktuelle Studie ergab, dass 89 Prozent von 604 inhaftierten Teilnehmern auf vier Kontinenten davon profitierten: durch Befähigung, sich vergangenen Ereignissen zu stellen, Bereitschaft zu Verhaltensänderung, bessere Aggressionsbewältigung und reduzierte Gewaltbereitschaft.

Auch außerhalb des Strafvollzugs profitieren Teilnehmer aus unterschiedlichen Bereichen nachweislich vom Friedens-Bildungs-Programm, von anderen benachteiligten Bevölkerungsgruppen bis hin zu Universitätsstudenten.

People participate in the Peace Education Program at a homeless shelter in Johannesburg.

Teilnehmer am Friedens-Bildungs-Programm in einer Obdachlosenunterkunft in Johannesburg.

Im letzten Jahr hat das Referat für soziale Entwicklung in Johannesburg, Südafrika, das Friedens-Bildungs-Programm als wesentliche Dienstleistung anerkannt, um Menschen bei der Bewältigung der COVID-19-Pandemie zu helfen. Eine vom Referat durchgeführte Studie ergab einen beachtlichen Nutzen für 95 Prozent der Teilnehmer in Obdachlosenunterkünften. Sie erlebten einen „Paradigmenwechsel“ in ihrem Wertesystem – von Wut und Selbstmitleid hin zu mehr Toleranz, Zufriedenheit und Selbstvertrauen.

Im Jahr 2020 nahmen fast 3.000 Menschen in Südafrika am Friedens-Bildungs-Programm in einer Reihe von Einrichtungen teil, darunter Reha- und Jugendzentren. Die Gesamtzahl weltweit stieg auf über 44.000 Teilnehmer in 50 Ländern.

Das Friedens-Bildungs-Programm wird als Präsenzkurs, virtuell oder auf speziell für Inhaftierte eingerichteten Tablets von GTL und Edovo angeboten (Tablet-Versionen derzeit nur in den USA verfügbar). Die Prem Rawat Foundation stellt das Kursmaterial kostenlos zur Verfügung.

Das Friedens-Bildungs-Programm ist nur eine der Initiativen, mit denen TPRF durch Sicherung menschlicher Grundbedürfnisse Würde, Frieden und Wohlstand fördert.

TPRF hat im letzten Jahr mehr als 300.000 Dollar für Covid-19-Hilfsprojekte in der ganzen Welt bereitgestellt, unter anderem für eine Initiative zur Versorgung von bedingt Haftentlassenen und anderen bedürftigen Einwohnern von Johannesburg.

Sehen Sie einen Bericht von SABC News über die kürzlich mit der südafrikanischen Strafvollzugsbehörde getroffene Vereinbarung (nur in englischer Sprache):

 

 

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