Die Prem Rawat Foundation (TPRF) hat ihre Partnerschaft mit dem Projekt „Supervision Around the World“ (SAW) formalisiert, einer international tätigen gemeinnützigen Organisation, die sich für einen empathischen Ansatz in der Strafjustiz einsetzt. Die Partnerschaft zeugt von der gemeinsamen Überzeugung beider Organisationen, dass das Friedens-Bildungs-Programm der Prem Rawat Foundation die Resozialisierung unterstützen kann, indem es Betroffenen hilft, ihre inneren Ressourcen zu entdecken.
Aufbauend auf einer mehrjährigen Zusammenarbeit zielt die Partnerschaft darauf ab, die Bekanntheit des Friedens-Bildungs-Programms als wertvolle Ressource für Fachkräfte im Strafvollzug und ihre Klienten zu stärken.
Das 2018 gegründete SAW-Projekt dokumentiert einzigartige Supervisionsverfahren und trägt sie in die Breite. Durch internationale Zusammenarbeit und eine Plattform zum Datenaustausch will es humane und auf die Schaffung von Sicherheit in den Gemeinschaften ausgerichtete Strafrechtssysteme unterstützen. Diese Bemühungen stehen in Übereinstimmung mit den Prioritäten der Arbeit von TPRF, das Friedens-Bildungs-Programm in weltweite Strafvollzugssysteme zu integrieren.
Das Friedens-Bildungs-Programm besteht aus einer Reihe von videobasierten Workshops, die sich an den Stärken der Teilnehmenden orientieren und ihnen dabei helfen sollen, eigene innere Ressourcen wie Wahlfreiheit, Hoffnung und Würde zu entdecken. Das Programm umfasst 10 Workshop-Sessions, die jeweils eines der folgenden Themen behandeln: Frieden, Wertschätzung, Innere Stärke, Selbstwahrnehmung, Klarheit, Verständnis, Würde, Wahlfreiheit, Hoffnung und Zufriedenheit.
Das Programm wurde bereits in mehr als 80 Ländern und in 45 Sprachen mit über 690.000 Teilnehmern umgesetzt. Seine Wirkung im Strafvollzug ist evident, insgesamt 266.000 Inhaftierte und Fachkräfte aus dem Strafvollzugsbereich nahmen bisher daran teil.
Auf der Basis ihrer bestehenden Beziehung haben TPRF und das SAW-Projekt eine Partnerschaftsvereinbarung geschlossen, um die weitergehende Zusammenarbeit zu festigen. Willow Baker, Leiterin des Friedens-Bildungs-Programms, und Julie Truschel, Gründerin und Geschäftsführerin des SAW-Projekts, unterzeichneten die Vereinbarung während des 7. Weltkongresses für Bewährungshilfe und Strafaussetzung, der im April 2026 in Bali, Indonesien stattfand. Mehr als 4.600 Fachkräfte aus dem Strafvollzug aus 48 Ländern nahmen an der Konferenz teil, die unter dem Motto „Rechtsprechung mit Augenmaß: Herzen heilen & Sicherheit in der Gesellschaft stärken“ stand.

Im Mittelpunkt der Partnerschaft stehen Wissensaustausch, Ausbau der Zusammenarbeit und Sensibilisierung für die Arbeit der jeweiligen Organisation.
Während des Kongresses moderierte Julie Truschel eine Session mit Billa Nanra, der darüber berichtete, wie das Friedens-Bildungs-Programm seine Resozialisierung nach der Haft unterstützt hat. Heute moderiert er das Programm für auf Bewährung Entlassene im gesamten Vereinigten Königreich.
Billa zog kürzlich Bilanz über seine Erfahrungen bei einem Vortrag am „Training Institute 2025“ der American Probation and Parole Association in New York.
Auf dem Kongress fand auch ein TPRF-Workshop statt, in dem Fallstudien aus Malaysia und Australien vorgestellt wurden, die die positive Auswirkung des Friedens-Bildungs-Programms auf die Resozialisierung verdeutlichten.
Zu der neu vereinbarten Partnerschaft erklärte Willow Baker: „Das SAW-Projekt leistet wunderbare Arbeit, um durch internationale Zusammenarbeit einen transformativen Wandel in der gemeindenahen Bewährungshilfe voranzutreiben. Die auf der Website sawproject.org veröffentlichten ‚2-Minute Insights‘-Interviews haben viele in diesem Bereich Tätige inspiriert, mich eingeschlossen. Wir sind dankbar, dass Julie Truschel im Jahr 2020 Mitarbeiter des Friedens-Bildungs-Programms mit der American Parole and Probation Association in Kontakt gebracht hat, um sowohl Mitarbeitenden als auch Klienten in der Strafvollzugsarbeit zu helfen. Sie hat dieses Programm immer wieder gegenüber denjenigen zur Sprache gebracht, die nach Initiativen zum Wohlbefinden für ihre Teams oder Klienten in der gemeindenahen Strafvollzugsarbeit suchen. Die Zusammenarbeit mit dem SAW-Projekt war wirklich eine bereichernde Erfahrung, und ich freue mich sehr, dass unsere Zusammenarbeit fortgesetzt wird.“
Julie Truschel, Gründerin und Geschäftsführerin des SAW-Projekts, erklärte: „Echte Veränderung beginnt immer beim Menschen. Es ist uns eine Ehre, mit dem Friedens-Bildungs- Programm zusammenzuarbeiten, um Fachkräften im Justizwesen und den Menschen, denen sie weltweit dienen, praktische Instrumente an die Hand zu geben, die Hoffnung, Resilienz und Wohlbefinden fördern. Da wir die Wirkung des Friedens-Bildungs- Programms aus erster Hand miterlebt haben, sind wir davon überzeugt, dass sein Ansatz hervorragend zu unserer Vision passt, eine mitfühlende, menschenzentrierte Justiz voranzubringen. Wir freuen uns darauf, gemeinsam Ideen, Geschichten und Möglichkeiten auszutauschen, die zu gesünderen Menschen, stärkeren Organisationen und mehr Sicherheit in den Gemeinschaften inspirieren.“






