Entzug mithilfe des Friedens-Bildungs-Programms in Südafrika und weltweit

Vom Drogenmissbrauch zum Selbstwertgefühl

Für Isla, die einen Alkohol- und Drogenentzug macht, ist das Friedens-Bildungs-Programm der Prem Rawat Foundation „wie ein Traum, der wahr wurde“.

In 54 Entzugskliniken weltweit kommt dieses lebensverändernde Programm zur Anwendung. Bisher haben 7.100 Teilnehmer in diesen Einrichtungen seine Wirkung erlebt.

Viele von ihnen berichten, das Friedens-Bildungs-Programm ermögliche es ihnen, ihre innere Stärke zu entdecken, Selbstachtung zu haben, Empathie zu empfinden und Verantwortung zu übernehmen. Sie lernen, sich und ihr Leben in einem völlig neuen Licht zu sehen.

 

Im folgenden Video berichten Programmteilnehmer – darunter auch Isla – aus den Entzugskliniken TAG und Epilweni in Südafrika über ihre bemerkenswerten Erfahrungen.

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Unter den folgenden Links erfahren Sie mehr über dieses einzigartige Friedens-Bildungs-Programm:

Vorschau auf die Kursinhalte des Friedens-Bildungs-Programms

Häufig gestellte Fragen zum Friedens-Bildungs-Programm

Teilnehmer inspirieren andere

Benin, einer der Kursteilnehmer in der TAG-Klinik, war so überrascht von der Veränderung, die das Friedens-Bildungs-Programm bei ihm bewirkt hatte, dass er das Programm nun auch mit anderen durchführen möchte. Fachleute für psychische Gesundheit sind sich einig, dass der Erfolg jedes Entzugsprogramms sich an den Ergebnissen misst. Dass es diesem Programm gelingt, Leben zu verändern, und dass es den Wunsch weckt, auch anderen dabei zu helfen, ist zweifellos ein ermutigendes Ergebnis.

Programmteilnehmer aus Zonderwater, einem gigantischen Hochsicherheitsgefängnis, mögen sich dessen nicht bewusst sein, aber ihre bemerkenswerten Erfahrungen inspirieren auch andere. Dezrita, ein Klient der TAG-Entzugsklinik, bezeichnet das im Programm gezeigte „Zonderwater“-Video als äußerst anschaulich und beeindruckend. In dem Video berichten sowohl Teilnehmer als auch Betreuer von ihren starken Erfahrungen mit dem Programm.

„Dieses Programm hat viele Straftäter zur Einsicht gebracht und befähigt, Frieden in sich zu finden, und es hat sie ebenfalls gelehrt, anderen zu vergeben. Einige von ihnen hatten vor Beginn des Programms ständig mit Konflikten und Wut zu kämpfen. Nachdem sie das Programm durchlaufen haben, haben sie innere Ruhe gefunden.“

Der Leiter der Strafvollzugsanstalt Zonderwater, Tivane Makasain, befürwortet das Friedens-Bildungs-Programm in einem offiziellen Schreiben an die Prem Rawat Foundation

Selbsterkenntnis bewirkt Veränderung

Eine wichtige Komponente dieser erfolgreichen Workshop-Reihe, die Menschen bei der Befreiung von Drogen- und Alkoholabhängigkeit hilft, ist die Selbstreflexion. Damit bewirkt das Programm eine Veränderung von innen heraus und hilft denjenigen, die schüchtern, zynisch oder zurückhaltend sind, sich selbst in einem völlig neuen Licht zu sehen.

„Ich hatte eine Menge Fragen, vieles, was ich gern gewusst hätte, zum Beispiel etwas über das Leben zu erfahren, aber ich konnte einfach niemanden fragen. Als ich mit dieser Sache in Berührung kam, war das wie ein Traum, der wahr wurde.“ – Isla, Teilnehmerin des Friedens-Bildungs-Programms in der Epilweni-Entzugsklinik

 

„Die Veränderung im Bewusstsein junger Menschen zu erleben, wie sie erst nicht wissen, wer sie sind, und schließlich sich selbst und ihre angeborenen Fähigkeiten entdecken und das Leben in einem anderen Licht sehen können, ist eine meiner schönsten Erfahrungen als Kursleiter.“ – Tumi Mahasha, Kursleiter, TAG- und Epilweni-Entzugskliniken

Die Welleneffekte des Behandlungserfolgs

Immer mehr Klienten und Betreuer auf der ganzen Welt, die dieses Programm erfolgreich in ihrer Alkohol- und Drogentherapie anwenden, wollen auch anderen damit Hoffnung und Veränderung vermitteln.

Billa Nanra aus Bradford, England, landete nach jahrelanger Drogensucht wegen Drogenhandels im Gefängnis. Dort entdeckte er eines Morgens, als er auf seine Methadonbehandlung wartete, das Friedens-Bildungs-Programm, das sein Leben verändern sollte.

„Ich sah ein Plakat, das Friedens-Bildungs-Programm, aus irgendeinem Grund fiel mir das ins Auge. Darauf standen Worte wie Frieden, Würde, innere Stärke. Ich dachte mir, so was könnte ich gut gebrauchen“, sagt Nanra.

Nanra beschreibt das Programm als „sehr elementar, tiefgründig und umwerfend“. Er sagt, es habe sein Leben von Grund auf verändert, „ich hatte ganz vergessen, wie man lebt“.

„Ich erinnere mich, wie ich am 7. Oktober 2020 aus dem Gefängnis kam – ich wusste nicht einmal, wo ich in dieser Nacht schlafen sollte, aber ich hatte das Wichtigste: Ich hatte mich selbst. Und das war mehr wert als alles andere“, sagt er.

Nanra ist jetzt seit über drei Jahren clean und hat wieder Kontakt zu seiner Familie. Er hat einen Podcast, in dem er seine Geschichte erzählt, und er führt Kurse des Friedens-Bildungs-Programms durch, weil er anderen helfen will, ihre Drogensucht und andere Probleme zu überwinden, mit denen er selbst konfrontiert war, und Frieden zu finden.

 

Im folgenden Video erzählt Nanra, wie er sich aus der Abwärtsspirale des Drogenmissbrauchs befreite.

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Klicken Sie hier, um Billa Nanras Podcast zu hören: „Wie ich den Drachen erschlug“.

 

Wie viele andere Behandlungszentren für Drogen- und Medikamentenmissbrauch arbeitet auch das James A. Casey House in Pennsylvania mit Methoden, die auf dem von der Substance Abuse and Mental Health Services Administration entwickelten TAP-19-Handbuch basieren.

James Casey, Leiter des Behandlungszentrums, hebt jedoch den Erfolg des Friedens-Bildungs-Programms als ergänzendes Werkzeug hervor und bestätigt dessen Wirksamkeit, die zunehmend wahrgenommen wird. „Die Leute von den örtlichen AA (Alcoholics Anonymous) und NA (Narcotics Anonymous) kommen jetzt zu uns, weil sie so viele erstaunliche Berichte über das Programm gehört haben.“

Zudem, so Casey, sei sein Team seit Jahren immer wieder von der Wirksamkeit des Programms überrascht.

„Es ist das wichtigste Werkzeug, das wir Menschen geben können, die ihre Hoffnung verloren haben. Ich beobachte das Tag für Tag“, sagt Casey.

„Wir verzeichnen eine Erfolgsquote von weit über 60 Prozent – das ist unglaublich.“ – James Casey

Hier können Sie sich einen Dokumentarfilm über das Friedens-Bildungs-Programm im James A. Casey House ansehen.

Ernüchternde Statistiken in den USA

Laut Statistik des U.S. National Center for Health Statistics starben in dem im Juli 2022 endenden 12-Monats-Zeitraum 102.429 Menschen an einer Überdosis Drogen.

Rund 2 Millionen Menschen befinden sich derzeit in den USA in Haft.

Laut Unterlagen des National Institute on Drug Abuse sind 85 Prozent der Gefängnisinsassen aktuell von Drogenproblemen betroffen oder verbüßen Gefängnisstrafen wegen Drogendelikten.

Die USA haben zwar die höchste Inhaftierungsrate der Welt, aber die weltweite Krise des Drogen- und Medikamentenmissbrauchs ist ein allgemeines menschliches Problem. Der Erfolg des Friedens-Bildungs-Programms beruht darauf, dass es die Teilnehmenden als Menschen anspricht und nicht nur als „Süchtige“.

Erfahren Sie mehr über das Friedens-Bildungs-Programm!

Das Friedens-Bildungs-Programm ist eine innovative videobasierte Workshop-Reihe, die den Teilnehmenden hilft, ihre eigene innere Stärke und persönlichen Frieden zu entdecken. Bislang haben 300.000 Menschen weltweit daran teilgenommen, Tendenz steigend. Die Stiftung The Prem Rawat Foundation stellt das Kursmaterial Organisationen und ehrenamtlichen Helfern kostenfrei zur Verfügung. Das Programm wird in über 80 Ländern weltweit durchgeführt und ist in 40 Sprachen übersetzt.

 

 

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